Also am Beginn des Buches war es ja noch ein ganz normales Tagebuch, da sie ja noch nicht im Versteck war doch dann wurde es immer Schritt für Schritt trauriger und es kam mir so vor als würde Anne immer verstörter werden. Das schlimmste für mich waren schätze ich mal diese Nachträge die sie manchmal geschrieben hat. In denen sie so Sachen schreibt wie damals war ich noch optimistisch. Und zu wissen, dass das von einer wirklichen "Augenzeugin" geschrieben wurde die ungefähr in meinem Alter war gibt dem ganzen noch den Rest. Sie hat manche Sachen so gut beschrieben, dass ich richtig mitfühlen könnte. Während des Lesens fühlte ich Hass und Mitgefühl zugleich.
Meine Gedanken zu diesem Thema sind ganz unterschiedlich. Ich verstehe einfach nicht wie ein Mensch (Hitler) zu solchen Sachen fähig war. Ich meine warum macht das einem Menschen Spaß Juden und Behinderte zu töten? Aber ich schätze, dass niemand psychisch Normaler das Nachvollziehen kann!
Ich muss schon sagen, dass das Buch etwas Einfluss in meinen Alltag genommen hat. Ich habe einfach gelernt die Sachen nicht so selbstverständlich zu sehen und habe schon oft darüber nachgedacht. Vorallem habe ich mich oft gefragt, ob ich das ausgehalten hätte. Natürlich hätte ich das nicht ausgehalten aber ich schätze ich hätte es versucht.