Mittwoch, 18. März 2015

Gefühle und Gedanken

In diesem Post werde ich genauer beschreiben wie ich mich während des Lesens des Buches gefühlt habe, was meine Gedanken zu diesem Thema sind und ob es Einfluss in meinen Alltag genommen hat. 
Also am Beginn des Buches war es ja noch ein ganz normales Tagebuch, da sie ja noch nicht im Versteck war doch dann wurde es immer Schritt für Schritt trauriger und es kam mir so vor als würde Anne immer verstörter werden. Das schlimmste für mich waren schätze ich mal diese Nachträge die sie manchmal geschrieben hat. In denen sie so Sachen schreibt wie damals war ich noch optimistisch. Und zu wissen, dass das von einer wirklichen "Augenzeugin" geschrieben wurde die ungefähr in meinem Alter war gibt dem ganzen noch den Rest. Sie hat manche Sachen so gut beschrieben, dass ich richtig mitfühlen könnte. Während des Lesens fühlte ich Hass und Mitgefühl zugleich.
Meine Gedanken zu diesem Thema sind ganz unterschiedlich. Ich verstehe einfach nicht wie ein Mensch (Hitler) zu solchen Sachen fähig war. Ich meine warum macht das einem Menschen Spaß Juden und Behinderte zu töten? Aber ich schätze, dass niemand psychisch Normaler das Nachvollziehen kann! 
Ich muss schon sagen, dass das Buch etwas Einfluss in meinen Alltag genommen hat. Ich habe einfach gelernt die Sachen nicht so selbstverständlich zu sehen und habe schon oft darüber nachgedacht. Vorallem habe ich mich oft gefragt, ob ich das ausgehalten hätte. Natürlich hätte ich das nicht ausgehalten aber ich schätze ich hätte es versucht. 

Entscheidungen

Ich habe mich dazu entschlossen mit dem Buch derweil aufzuhören. Vielleicht lese ich im Sommer weiter aber momentan trifft es mich einfach zu sehr dieses Buch weiter zu lesen. 
In meinem nächsten Post werde ich genauer beschreiben welche Gefühle ich während ich gelesen habe hatte, aber sagen wir mal es hat mich sehr mitgenommen.

Freitag, 30. Januar 2015

SS-TOTENKOPF Kommentare

http://der2teweltkrieg.blogspot.co.at/2015/01/ss-totenkopf.html?showComment=1422606811673#c2417257210065717693

http://kinderschicksaleimwk2.blogspot.co.at/2015/01/die-ss-welche-gedanken-und-gefuhle.html?showComment=1422607068022#c5672611705411610967

http://nebenaufgaben2wk.blogspot.co.at/2015/01/ss-totenkopf-b-ich-war-etwas-irritiert.html?showComment=1422607271451


Dienstag, 27. Januar 2015

11.Juli 1942-14.August 1942

Ich glaube ich werde mich in diesem Haus nie daheim fühlen, aber damit will ich überhaupt nicht sagen, dass ich es hier unangenehm finde. Ich fühle mich eher wie in einer eigenartigen Pension, in der ich Ferien mache. 
Das sind ihre Worte zu der Frage wie sie sich fühlt. Sie hat wirklich Angst, dass jemand die Familie findet oder hört. Margot wurde es sogar verboten zu husten, obwohl sie eine schwere Erkältung gehabt hat. Sie durften nicht aus dem Fenster schauen oder hinaus gehen. Nachtrag: Es beklemmt mich doch mehr, als ich sagen kann, dass wir niemals hinaus dürfen, und ich habe große Angst, dass wir entdeckt und dann erschossen werden. Das ist natürlich eine weniger angenehme Aussicht.
Die Familie wird immer aggressiver und entfremden sich. Anne bekommt für jede Kleinigkeit eine Standpauke.
Ich träume hier so schön. Aber die Wirklichkeit ist, dass wir hier sitzen müssen, bis der Krieg vorbei ist.
Sie schreibt dann ein ganzes Monat nicht weil nichts passiert. Die Deutschen verschickten immer mehr Aufrufe.Der Sohn der van Daans, Peter, war 16 Jahre alt. Anne möchte ihn nicht wirklich weil er langweilig und faul war. Annes Vater möchte Anne ab September unterrichten.

Peter van Daan:

Freitag, 23. Januar 2015

24.Juni 1942-10.Juli 1942

Am 23.Juni (Dienstag) lernte Anne einen 16 jährigen Jungen namens Helo kennen der ab diesem Tag immer zusammen mit Anne in die Schule ging.Sie schreibt, dass er eine Freundin hatte mit der er aber Schluss gemacht hat. Seine Großeltern wollten nicht, dass er Anne sieht, doch er verbrachte trotzdem seine Zeit mit ihr. Sie schreibt: Man merkt, dass Helo in mich verliebt ist. Aber Anne war nicht in ihn verliebt. Annes Vater redet schon darüber, dass sie sich bald verstecken wollen, damit die Deutschen sie nicht schnappen. 
Am Sonntag klingelte es um 15:00 an der Haustür. Margot ging zu Anne und erzählte ihr, dass ein Aufruf für Vater von der SS gekommen ist. Jeder weiß, was das bedeutet. Konzentrationslager und einsame Zellen sah ich vor mir auftauchen, und dahin sollten wir Vater ziehen lassen müssen?
Der Vater geht natürlich nicht und ihre Mutter redete schon mit Van Daan, ein Bekannter des Vaters und Teilhaber der Firma, ob sie schon ins Versteck ziehen wollen. Van Daans kommen mit in das Versteck. Sie durften niemanden mehr rein lassen und warteten nur noch darauf, dass der Vater kommt. Margot erzählt dann, dass der Aufruf für Margot kam und nicht für den Vater. Margot und Anne begannen die nötigsten Sachen in die Schultasche zu packen. Um 5 kam der Vater nach Hause und Van Daan ging weg um Miep, eine gute Freundin vom Vater, und ihren Mann Jan zu holen. Diese nahmen die Sachen, die Anne und Margot gepackt hatten, und gingen dann wieder. Am nächsten Morgen würde Anne wieder geweckt, da sie aufbrechen wollten.
Der Vater und die Mutter erklärten Anne, dass das eine lang geplante Aktion war. Schon monatelang hatten sie so viel Hausrat und Leibwäsche wie möglich aus dem Haus geschafft und eigentlich wollten sie erst am 16.Juli untertauchen, aber wegen dem Aufruf wurde das alles um 10 Tage vorverlegt, sodass sie sich mit weniger gut geordneten Räumen zufrieden geben mussten. Das Versteck war im Bürogebäude vom Vater. Das Versteck war im Hinterhaus. Das Versteck ist hinter einem Bücherregal. Vor der Tür ist eine Schwelle, und dann ist man drinnen. Direkt gegenüber der Eingangstür ist eine steile Treppe, links ein kleiner Flur und ein Raum, der Wohn- und Schlafzimmer der Familie Frank werden soll. Daneben ist noch ein kleineres Zimmer, das Schlaf- und Arbeitszimmer der beiden jungen Damen Frank. Rechts von der Treppe ist eine Kammer ohne Fenster mit einem Waschbecken und einem abgeschlossenen Klo und eine Tür in Margot und Annes Zimmer. Wenn man die Treppe hinaufgeht und oben die Tür öffnet ist da ein Herd und ein Spülstein. Da ist also die Küche und gleichzeitig das Schlafzimmer von Ehepaar van Daan. 
Da sie jetzt in ihrem Versteck ist, denke ich werde ich viel emotionales lesen müssen, wie sie mit dieser ganzen Geschichte fertig geworden ist, etc. 
Das interessanteste ist ja, dass ich schon ein bisschen nach vorne geschaut habe und sie ab und zu auch Nachträge gemacht hat. Ich finde dieses Buch bis jetzt sehr interessant, aber irgendwie kann ich mir noch immer nicht vorstellen, dass diese Geschichte echt ist. Nicht weil sie so schlecht schreibt oder so, aber für mich hört sich das ganze irgendwie wie eine umgeschriebene Version von Tribute von Panem an. Diese ganze Geschichte hört sich irgendwie zu grausam an um wahr zu sein. Dieses Buch hat momentan den Einfluss auf mich, dass ich viel dankbarer bin. Ich bin Dankbar, dass ich in einem Land leben darf, in dem es keinen Krieg gibt und in dem jeder seine Religion "ausleben" darf. Ich finde wir vergessen öfters wie dankbar wir sein sollten, deswegen denke ich, dass mir dieses Buch ganz gut tun wird!

Umriss von dem Bürogebäude mit dem Hinterhaus:

Donnerstag, 22. Januar 2015

14.Juni 1942 - 20.Juni 1942

Am 12.Juni 1942 war Annes 13 Geburtstag. Zudem hat sie auch das Tagebuch bekommen. Ab und zu sind Zeilen in denen Nachtrag: steht und dahinter steht dann etwas was sie später hinzugefügt hat.
Anne schreibt, dass sie viele Verehrer hatte. Sie hatte anscheinend keine Freunde, aber nennt ihre Familie Freunde was ich eigentlich sehr süß finde. Deshalb hat sie sich auch das Tagebuch so gewünscht, weil sie mit ihrer Familie nicht über intime Sachen reden konnte und Papier geduldiger als Menschen ist. Sie möchte in ihrem Tagebuch keine Fakten schreiben sondern das Tagebuch ihre Freundin sein lassen. Sie nennt ihre erfundene Freundin Kitty. Sie hat eine Schwester Namens Margot, einen Vater und eine Mutter. Anne selbst wurde in Frankfurt geboren und lebte mit ihrer Familie dort bis sie 4 Jahre alt wurde. Sie mussten dann in die Niederlande da sie Juden waren. Ihr Vater war Direktor einer Firma die Marmeladen herstellte. Ihr Leben verlief nicht ohne Aufregung, da die übrige Familie in Deutschland nicht von den Judengesetzen verschont blieb. Ihre Großmutter zog mit 73 zu Annes Familie. Ab Mai 1940 ging es bergab mit den guten Zeiten. Erst der Krieg, dann die Kapitulation, der Einmarsch der Deutschen, und das Elend für die Juden begann. Es kamen immer mehr Judengesätze: Juden mussten einen Judenstern tragen, Juden müssen ihre Fahrräder abgeben, Juden dürfen nicht mit Straßenbahn und Auto fahren, Juden dürfen nur von 3-5 Uhr einkaufen, Juden müssen zu einem jüdischen Frisör, Juden dürfen sich nicht in Theatern, Kinos und anderen Vergnügen dienenden Plätzen aufhalten, Juden dürfen in der Öffentlichkeit keinen Sport betreiben, Juden dürfen nach acht Uhr abends weder in ihrem Garten noch bei Bekannten sitzen, Juden dürfen nicht zu Christen ins Haus kommen, Juden müssen auf jüdische Schulen gehen und dergleichen mehr.
Ab der Stelle höre ich jetzt auf, da ich noch Schreibstoff für die 5 weiteren Blogeinträge brauche. Ich habe jetzt schon vorgeblättert und mein nächster Blogeintrag wird um den Tag gehen als sie in das Versteck mussten.
Annes Vater:
Annes Mutter:
Annes Schwester:



Freitag, 16. Januar 2015

Die Shoa

„Ich habe versucht, die Erinnerung am Leben zu erhalten. Ich habe versucht, die zu bekämpfen, die vergessen wollen. Denn wenn wir vergessen, sind wir schuldig. Dann sind wir Komplizen."~Elie Wiesel  
Buch von: Angelika und Michael Horowitz
Titel: Verdrängen Vergessen Verzeihen
Seite: hinten am Cover
Was ich in dieser Aussage interpretiere ist, dass man es nicht einfach vergessen soll, was damals passiert ist. Wenn du ein Jude warst sollst du darauf stolz sein überlebt zu haben! Wenn du an der Judenverfolgung beteiligt warst darfst du nicht vergessen was du gemacht hast. Wenn du ein Veräter warst, also Juden verraten hast, dann darfst du nicht vergessen das du Leute in den Tot geschickt hast. Und wenn du jemand warst der den Unschuldigen geholfen hat, kannst du Stolz auf dich sein!